



02.08.2010 | Tipps & Tricks
Die Anforderungen von Herrn Holzhäuser sind ein typischer Fall für Matrixformeln. Matrixformeln werden über die Tastenkombination Strg + Shift + Eingabe erzeugt und erlauben Berechnungen für ganze Bereiche. Lesen Sie hier, wie die Excel-Experten Hartmut Erb und Bernd Held das Problem von Herrn Holzhäuser als Matrixformel mit den Funktionen SUMME und WENN lösen.

Abbildung 1: Dies ist die Ausgangssituation mit den (bedingt) zu summierenden Datensätzen
Herr Holzhäuser möchte in der Zelle G4 die Summe aller Beträge von Kostenträger B für die Kostenart Serviceverträge automatisch berechnen lassen. Entsprechendes gilt für die Zelle G5 und die Kostenart Löhne-/Gehälter.
Dies lässt sich in Zelle G4 über die Matrixformel
=SUMME(WENN(($B$4:$B$12=$F$3)*($C$4:$C$12=$F4);$D$4:$D$12))
und in Zelle G5 über die Formel
=SUMME(WENN(($B$4:$B$12=$F$3)*($C$4:$C$12=$F5);$D$4:$D$12))
errechnen.
Matrixformeln werden über die Tastenkombination Strg + Shift + Eingabe erzeugt. Der Summenbildung werden über die WENN()-Funktion diverse Bedingungen zugrundegelegt. D. h. die Werte für die Zelle G4 werden nur dann aus dem Zellenbereich $D$4:$D$12 aufsummiert, wenn die Bedingung WENN(($B$4:$B$12=$F$3)*($C$4:$C$12=$F4) zutrifft, also Übereinstimmung zwischen den Einträgen aus F3 und F4 mit Einträgen aus den Bereichen $B$4:$B$12 bzw. $C$4:$C$12 vorliegt. Für die Zelle G5 gilt das Gesagte analog.
Das Ganze kann nun auch sehr variabel gestaltet werden, indem man im Zellenbereich B3 bis B5 über Gültigkeitslisten Dropdown-Felder "installiert". Somit können sämtliche Variationen durchgespielt werden, wie Sie dem nachfolgenden Schaubild entnehmen können (s. Abb. 2).

Abbildung 2: Die Summenbildung kann jetzt in allen Variationen erfolgen
Demo-Datei:
Zur Leseranfrage:
+ LESERANFRAGE: Wie werden Summen mit mehreren Bedingungen errechnet?
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